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Konsequent und dynamisch
Osterkonzert des Musikvereins Mönchberg
Mönchberg. „Simply Music“ – mit diesem Stück des Niederländers Charles Michiels eröffnete die Jugendkapelle des Musikvereins Mönchberg unter der Leitung von Andreas Pfister am Sonntagabend das Osterkonzert. Nachfolgend gestalteten die Gäste, der Musikverein Laudenbach unter der Leitung von Erich Rachor und die älteren Musiker von Harmonie Mönchberg mit Oliver Erche im Vordergrund den Abend in der vollbesetzten Kultur- und Sporthalle.
Mit den anspruchsvollen Medley „Symply Music“ aus den Walt Disney Film Pocahontas, arrangiert von André Wagnein, bewiesen die jungen Musiker hohe Qualitäten. Dabei folgte das Ensemble der stets sicheren Hand des Jungdirigenten Andreas Pfister.
Die Laudenbach Musikanten begannen mit den schwungvollen „Florentiner Marsch“ von J. Fucik und der abwechslungsreichen „Fledermaus-Ouvertüre“ nach Strauß. Den Zuhörern wurde schnell klar, dass Erich Rachor mit seinem Orchester gehobene Unterhaltungsmusik bietet.
Konsequent, dynamsich und kraftvoll präsentierten die Laudenbacher daraufhin drei Teile: Es begann mit einer Mischung verschiedener James Bond Melodien, arrangiert von de Meij, darauf folgte die witzig-swingende Fall-Lösung mit Henry Mancinis „Pink Panther“, arrangiert von Erich Rachor selbst, eine wundervolle „Blues Brother Revue“ von J. Bancook bildete den letzten Part. Fulminant wurde „Hey Big Spender“ interpretiert, erneut arrangiert von Erich Rachor. Kerstin Olejak wechselte hierfür von der Trompete ans Mikrofon. Olejak bot eine überzeugende Leistung.
Zwei Zugaben wurden eingefordert. Kerstin Olejak war zur Freude der Zuhörer noch ein zweites Mal zu hören. Diesmal stand ihr Christian Schmitt in dem Duett „Somethin’ Stupid“ zur Seite.
Die Pause beendete der studierende Tubist Oliver Erche mit dem fünfminütigen Titel „Alarm“, den er solo auf seinem Instrument vortrug. Der Rest des Abends bot ein eher unausgewogenes Sammelsurium an Stücken, das vom „Königsmarsch“ über „Israel Shalom“, auf den „Donauwellen“ zu den „Pearls of Duke“ plätscherte und immerhin im fortstrebenden „Chattenooga Choo Choo“ einen swingenden Höhepunkt erhielt. Für Stimmung sorgte die „Egerländer Musikantenpolka“, während das wenig dramatische „Intermezzo Sinfonico“ aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ unter den Händen Erches zerfloss. Die Musiker der Harmonie überzeugten indes mit spielerischer Sicherheit und gelungenen Soli.
Der Bürgermeister von Mönchberg verlieh Bernhard Sauerwein die Medaille für außerordentliche Verdienste in Silber. Der Marsch „Hands Across The Sea“ von J. P. Sousa bildete den Abschluss, auf den nach freundlichem Applaus eine Zugabe folgte. Renate Miltenberger führte durchs Programm, sie bot hilfreiche und witzige Infos.
Martin Lange, Main Echo vom 14. April 2004
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