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Rückblick: Ausflug unserer "Passiven" an den Lago Maggiore
Leckere Hörnchen, Kaffee und Kuchen, Sekt und Brötchen machten in der Pause unserer Busfahrt an den Lago, das schlechte Wetter wieder wett. Die wohltuende Stärkung hob unser Gemüt und schaut an, das Wetter besserte sich bis zur Mittagspause zusehends. Schnell verging die Zeit und kurzer Hand wandelten wir auf Goethes Spuren. Denn auch der große Dichter nahm 1788 die gleiche Route und fuhr durch das Appenzeller Land, über Chur, durch die Viamala Schlucht – übrigens sie ist die größte und beeindruckendste Schlucht im Kanton Graubünden. Weiter durch den San Bernadino erreichten wird bald den Lago Maggiore. Am malerischen Lago entlang erreichten wir unseren Zielort Premeno. Claudio unser Hotelier hieß uns herzlich willkommen und wies uns unsere Zimmer zu. Nach einem wohltuenden Frühstück fuhren wir am nächsten Morgen nach Pallanza, vor allem bekannt durch sein besonders mildes und freundliches Klima. Ebenso freundlich war unser Hotelier und heutiger Reiseführer Claudio. Er erzählte uns viel Wissenswertes über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der vier Borromäischen Inseln. Zuerst besuchten wir Isola Madre (Mutterinsel), sie ist die größte der vier Inseln und bekannt für ihre im englischen Stil gehaltenen Gärten. Ganz anders Isola Pescatori (Fischerinsel). Eine kleine Insel, dicht bebaut mit engen Gassen, Gastronomie und kleine Verkaufsstände locken die Besucher an. Die Isola Bella, benannt nach Isabella, der Comtesse Borromeo, war ursprünglich ein unfruchtbarer Felsen. Im 17. Jahrhundert Borromeo auf der Insel einen attraktiven Sommerpalast. Er ließ große Mengen Erde auf die Insel bringen, um ein pyramidenartiges System von zehn Terrassen für den Garten zu errichten. Dort nahmen wir in einer urigen Kneipe direkt am See gelegen das Mittagessen ein. Anschließend besuchten wir den Palast und ein Spaziergang durch die herrlichen Parkanlagen rundete den Ausflug ab. Am Abend, im Hotel bekamen wir noch einmal einen Eindruck von dieser Region an Hand eines Diavortrages. Wir erfuhren, dass der Lago, begünstigt durch die seine riesige Wasserfläche und Lage südlich der Alpen, ein angenehmes, fast schon mediterranes Klima bestitz. Abgerundet wurde der Abend durch unsere beiden Musiker Raimund und Hermann Frieß, die uns mit ihrem Spiel erfreuten. Eines der schönsten Seitentäler am Lago erwartete uns am nächsten Tag – das Verzasca-Tal mit einem der höchstgelegenen Staudämme Europas. Wir besichtigten in dem 25 km langen Tal die romantische Kamelbrücke, sahen sagenhafte Felsen, Steinhäuschen wie an den Berg geklebt und am Talende die Ortschaft Sognono. Nach einem landestypischen Essen und weiteren Sehenswürdigkeiten, fuhren wir wieder zurück ins Hotel, denn für den Abend war Tanzen angesagt. Der vierte Tag begann mit einem Spaziergang durch Premeno. Premeno liegt 800 m hoch auf einer sonnigen Hochebene und ist das touristische Zentrum im bergigen Hinterland von Verbania mit herrlicher Sicht zum Lago. Nachmittags Abfahrt zum Orta See. Der gleichnamige Ort ist autofrei und wir fuhren ca. 2 km mit einer kleinen Bahn zur Uferpromenade. Dort schipperten wir auf die kleine Insel San Giulio. Sie ist fast vollständig bebaut und das religiöse Herz des Cusio-Gebietes. In der der Kirche spielte uns Hermann Frieß mit seiner Klarinette das Lied „Ein schöner Tag“ und sorgte für eine himmlische Stimmung. Leider zu kurz, denn ein herrliches Abendessen bei Kerzenschein wartete im Hotel auf uns. Zu kurz war auch der herrliche Kurzurlaub in dieser wunderbaren Region und es hieß schon Kofferpacken. Auf der Heimfahrt konnten wir noch einmal Natur pur erleben. Wir fuhren über den St. Gotthardt, am Vierwaldstätter See vorbei über Luzern, nach Deutschland. Der erlebnisreiche und harmonische Ausflug war nicht zu letzt unserem Busfahrer Uwe Kiok zu und Elfriede Knauer zu verdanken, die eines der schönsten Fleckchen in Europa für uns ausgesucht hat. Vielen Dank an beide. Bilder zum Ausflug an den Lago Maggiore finden Sie in unserer Bildergalerie. Der nächste Ausflug geht vom 10. Okt. bis 14. Okt. 2009 in den Alexanderhof nach Millstatt, Kärnten. Anmeldung: Elfriede Knauer, Tel. 09372-12541
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